reebosound reviews


REEBOSOUND - s/t

"...Irre Kombination, die dem Rock wieder ein düsteres Image gibt..." rote raupe

"...Hier wird eine erstklassige Powerpopnummer nach der anderen ins Rennen geschickt..." ox fanzine (9 von 10 punkten)

"...Momente in denen man Pixies oder Tom Waits hört – oder neuerdings auch mal Reebosound..." southspace (7 von 10 Punkten)

"...surely something for music-lovers all over the planet..." daredevil (7 von 7 Punkten)

"...Amazing! ..." lowcut (DK 4 von 5 punkten)

"...runde Rockplatte mit reichlich Popappeal für den verdienten Erfolg..." persona non grata

"...eine lässige und abwechslungsgreiche Scheibe Indie-Pop, welche die Qualitäten des Newcomers als Songwriter offenbart..." mp3.de

"...Das Gros der 12 Lieder rockt nämlich meinen CD-Player einfach mal nieder..." hookah magazine


full reviews below

A POETIC RETELLING - german
ALLSCHOOLS NETWORK - german
BIZARRE RADIO - german
DAREDEVIL - english
ECLIPSED - german
FALK - german
HOOKAH MAGAZINE - german
INTRO - german
LEGACY - german
LOFI LAB - german
LOWCUT - english
MAGASCENE - german

METAL.DE - german

MP3.DE
- german
MUSIK AN SICH - german
OX FANZINE - german
PATHRADIO - english
PERSONA NON GRATA - german
PLASTIC BOMB - german
POWERMETAL - german
PRINZ - german
ROTE RAUPE
- german

SCHÄDELSPALTER - german
SCHALLGRENZEN - german
SELLFISH - german
SIXEYES - english
STADTKIND - german
SOUTHSPACE - german
TERRORVERLAG - german
THE DEVIL HAS THE BEST TUNA - english
TRUST - german



A POETIC RETELLING

Who the fuck is REEBOSOUND?
"Neue Töne von Sven Missullis" (The Psychedelic Avengers) entsprangen soeben meiner Inbox und gibt's zum kostenlosen Download bei REEBOSOUND. Nach angewöhnter Mailskepsis hörte ich vorsichtshalber bei myspace rein.
Fazit: Man darf erwartungsvoll die neue Mische hören, die Misullis höchstpersönlich inklusive aller Gesänge und Instrumente einspielte. Außerdem sind sämtliche Songs von ihm geschrieben.

A Poetic Retelling

 

ALLSCHOOLS NETWORK

Sven Missulis ist mit Recht als ein umtriebiger, junger Musiker zu bezeichnen. Das Ex-PAYOLA Mitglied mischt inzwischen fröhlich beim internationalen Künstlerkollektiv THE PSYCHEDELIC AVENGERS mit, die mit Perry Rhodan Hintergrund-Stories und piekfeinen Elektrosounds auftrumpfen, hatte aber anscheinend genug Zeit, um mit seinem Soloprojekt REEBOSOUND von 2005 bis 2006 in klassischeren Rockismen zu schwelgen. Ganz ohne Perry Rhodan und Raumstationen, dafür mit energischem 90er Jahre Indie-Rock.

Was aber als entspanntes Hobby begann, entwickelte eine unerwartete Schubkraft, Debüt "Demos" ist inzwischen vergriffen, darum gab es Nachfolger "Reebosound" 2006 als kostenlosen Download. Der war wiederum so erfolgreich, dass eine um ein "Hello" Cover von DAANTJE AND THE GOLDEN HANDWERK Version auf Vinyl und CD gepresst wurde.

Und es ist verständlich, warum Sven Missulis ein so durchschlagenden Output hingelegt hat: REEBOSOUND ist eine klasse Sache. Mit einer lupenreinen PIXIES Gitarre ("Deleted Scenes"), einem gelegentlichen Ausflug in Heavy Distortion Stonerrock Gefilde ("Don't Panic") und durchgehend treibenden, tanzbaren Beats wird zeitlos guter Indie-Rock gespielt FOO FIGHTERS sind in "Change The Subject" unterschwellig vorhanden, und der Grunge sickert sowieso überall durch.

Mit REEBOSOUND hat Sven Missullis völlig unbeabsichtigt eine kleine Rarität eingespielt. Dermaßen zwangloses, unterhaltsames Material findet man nur selten.

Dennis 7/10

allschools network

 

BIZARRE RADIO

Poor old sun, on your way to the dawning.
All my life I was waiting for this moment to come
Now that it’s near I’m so excited that I fear
That special moment I was waiting for so near”

Diese Zeilen stammen aus dem Stück “Poor Old Sun”, dem letzten Song des selbstbetitelten Albums “Reebosound” und weisen großartiges Songwriting auf. Ein Songwriting, das von Herzen kommt und den Hörer mitnimmt auf eine atmosphärische Reise in die Welt der Emotionen und Gefühle.

Die gesamten Texte (bis auf den Track "Hello") entspringen der Feder des niedersächsischen Sven Missullis, der sich neben dem besagten Songwriting auch der Aufgabe gewidmet hat die gesamten Instrumente, die auf der Platte zu hören sind, selbst einzuspielen. Unterstützung gönnt er sich also lediglich bei Live Auftritten und zwar in Form eines Drummers und eines Bassisten.
Die Arbeit, die hier gemacht wurde, grenzt also schon fast an die eines musikalischen Genies. Der Sound erinnert entfernt an die Pixies, Dinosaur Jr. und auch Weezer. Aber eben nur entfernt, denn Missullis will nicht klingen wie irgendwer, er will klingen wie er selbst, will einen neuen Sound erschaffen; den Reebosound. Ein Sound der jugendlich und frisch klingt und bestens in den Sommer passt.

Bei genauerem Hören findet man dann aber eben doch Patzer; und so ist der Song „I Know What To Do When I Don’t Know What To Do“, dessen paradoxer Titel bereits kategorischen Unsinn ankündigt, ein ganz klarer Fall der Geschmackssache. Ein Bewies dafür, dass angehende Genies eben nur Menschen sind. Im Großen und Ganzen ist Reebosound aber ein gutes Album geworden; mit sehr viel mehr Höhen als Tiefen. Missullis kann stolz auf sich sein.

Julia Rebold (11/15)

bizarre radio

 

DAREDEVIL

A couple of days ago this CD hit my mailbox and to my shame I have to admit that I forgot about it and it was laying around for a while, but my wife asked me if she could have this CD...I said yes and we listened to this album together. Great stuff to lay back and listen, but also to get up and dance. The music is mainly what I call Powerpop with a lot of alternative and country-infected moments, nothing for Metalheads for sure, but surely something for music-lovers all over the planet. Reebosound (Sven Missulis) holds a really high level throughout the whole album...really no lowlights....just grooving and moving music. At this point I have to send out a big RESPECT to Sven Missulis, cause he played all the instruments on this album, he did the vocals etc...BUT there's more to it than that...you can DOWNLOAD the whole album together with with the cover-artwork FOR FREE on - www.reebosound.de -. Do I have to say more?! Highly recommended for fans of Payola, but also worshippers of QOTSA could have fun with this album.

RB (7/7)

daredevil

 

ECLIPSED

# 87

Die Psychedelic Avengers haben erst mal Pause und Sven Missullis, einer der Helden, widmet sich einem Paralleluniversum: Reebosound heißt es und bietet auf dem unbetitelten Debütalbum guten alten Beat´n´Psych´n´Punk´n´Roll, wie er in den 60ern und 70ern entstanden sein könnte. Wahrscheinlich hat er das Album auch mit Hilfe einer Zeitmaschine aufgenommen.

eclipsed

 

ECLIPSED

Hinter Reebosound verbirgt sich niemand anderes als Sven Missulis, der dieses Album im Alleingang eingespielt hat und bisher als eine Hälfte der Psychedelic Avengers für mächtig Spacerock-Furore sorgte. Gab es dieses Album bisher als kostenlosen Download, so liegt es nun mit einem ausgetauschten Track als normale CD vor. Als Reebosound pendelt Missulis in kurzen Tracks zwischen Garagenrock ("Don't Panic", "That Gun"), psychedelisch-angehauchten Pop ("Down", "Hello"), Singer/Songwriter ("Starship"), schön groovenden Rock-Pop ("Old Friends From Planet Nine") und instrumentalen Wirrungen ("Glowing") hin und her. Erfreulich ist dabei, wie unangestrengt und spielerisch die Songs herüber kommen. Damit werden Erinnerungen an so manche Größe und Independent-Ikonen wie die Soundtracks Of Our Lives oder gar die Pixies wach, vielleicht auch Dinosaur Jr. Reebosound ist mit diesem Album ein frischer Rundumschlag gelungen, der gut zu den vielen neuen englischen Gitarrenbands passt. Und als Gratis-Download gibt es nun einen 2006er Live-Auftritt (siehe www.reebosound.de).

BSV 7/10

eclipsed

 

FALK

Da hab ich mich doch letztens noch geärgert und nach Ausreden für die spärlicher werdenden Musiktips gesucht und jetzt kann ich mich derer kaum noch erwehren. Will ich aber auch nicht, denn das was grad aus meinen Boxen schallt gefällt mir außerordentlich gut. Schöne Melodien mit einer deftigen Portion Rock und Sex-Appeal. Ja - damit kann man mich fangen...

af-music.de

 

HOOKAH MAGAZINE

Lasst uns mal wieder ein Spiel spielen. Ich sehe was, das du nicht siehst. Ach kommt, das ist nicht kindisch und ihr könnt euch eh nicht wehren. Also, ich sehe etwas, das ihr nicht seht und das ist größtenteils blau. Nein, nicht der neue Omaha Sampler. Nein, meine Augen meine ich auch nicht, obwohl die blau sind. Ich dachte da eher an die neueste CD von Reebosund, wo ihr nur wieder hingedacht habt.

Aber ich will euch jetzt ja nicht ausschimpfen, sondern vielmehr über diese hübsche neue Platte sprechen, die mich wieder endlos begeistert und überschwänglich aufjauchzen lässt.

Das Gros der 12 Lieder rockt nämlich meinen CD-Player einfach mal nieder. Ordentlich drauf, eine große Portion an Stimmung und die wunderschön angenehme Stimme vom Probanden selbst, stellen wirklich eine ordentliche Leistung dar, die ein Bienchen im Muttiheft geradezu mit Gewalt einfordert.

“Number” zum Beispiel finde ich echt toll. Sehr eingängig und melodisch, ich finde, so darf ein Song klingen. Wunderbar ironisch finde ich dabei, dass der Text eigentlich gar nicht so gute Laune ausstrahlt, wie der ganze Song in seinem Konzept an sich. Vielleicht irre ich mich da oder es war beabsichtigt, aber das ist im Grunde doch völlig egal. Hauptsache, die Musik gefällt mir und das tut sie definitiv.

Richtig cool und für mich irgendwie typisch Reebsound ist in meinen Augen das Lied “Down”. Das hat was Grooviges, strotzt vor Energie und lädt zum Mitsingen ein. Zu sagen, dass wir es hier mit gut gemachtem Indie-Rock zu tun haben, finde ich überflüssig, denn das sollte wirklich jeder nach dieser Nummer wissen und wer das nicht tut, sollte sich schämen.

Zwar gibt es auf dieser CD diesmal leider kein so richtiges “Mädchenlied”, dennoch nehme ich mir einfach die Freiheit und vergebe den Titel trotzdem. Und da ich “Poor old sun” wirklich zum Dahinschmelzen finde, steht für mich fest, dass es dieser Song sein muss.

Das ganze Album ist wunderschön männlich, weil genauso wunderschön rockig. Wieder mal tanzbar, äußerst ansprechend und in keinster Weise liegt eine Abstufung im Vergleich zur ersten Platte “Demos” vor.

Der Herr Missulis hat sich wohl einfach angestrengt und ordentlich nachgedacht, denn wie sonst könnte so eine tolle CD entstehen? Ob nun das eher ruhige Lied “Starship” oder die richtig coole Nummer “Deleted Scenes”, die Spannbreite ist für die 30 Minuten Spielzeit wirklich ziemlich groß. Ich für meinen Teil finde, dass das alles noch viel professioneller als beim ersten Mal klingt und schon wieder nach mehr verlangt. Aber ich denke, dass ich guten Gewissens einschlafen kann. Denn so, wie ich Reebosound einschätze, irren die nächsten Songs sicherlich schon irgendwo in seinem Köpfchen herum. Und auch die möchte ich wieder als erste hören dürfen.

Anne-Sophie Kretschmer

hookah-magazine

 

INTRO

Sven Missullis ist Reebosound. Unter dem Namen macht er allerlei Schabernack, da fuzzt er mal durchs Unterholz und ruft Erinnerungen an Sommer Sonne und Dinosaur Jr. wach oder er stellt seine Freunde vom Planet 9 vor und das über einem Uncountry, der auch von Bill Callahan geschrieben sein könnte. Das einzige Problem dieses Projekts ist auf den Liveaufnahmen elegant gelöst: Denn leider spielt Sven nur sehr rudimentär Schlagzeug, bei Auftritten besorgt das aber Toni Karnas und auch der Bass von Arne Borchard erfreut. Vielleicht einfach auch in der Besetzung aufnehmen?

Mick Schulz

Intro

 

LEGACY


Bei diesem Album handelt es sich um eine Wiederveröffentlichung des letztjährigen, gleichnamingen Albums. Grund ist die gestiegene Nachfrage nach den Aufnahmen von REEBOSOUND, die alle komplett von Sven Missullis eingespielt wurden. Live wird er von einer zweiköpfigen Band begleitet und die Musik orientiert sich stark an den Songs der Pixies. Der Opener ´Don't Panic´erinnert zusätzlich noch an schnellere Bands wie Slut und rockt im guten Uptempo los. REEBOSOUND hat sich dem Indie verschrieben und macht seinen Job sicher, die Tracks klingen teils angenehm roh und nicht zu effektüberladen. Die Melodien im Chorus wie bei ´Down´ sind ordentlich poppig, passen aber immer gut ins Indie-Rock-Gewand und bleiben meistens im Midtempo-Bereich. Ausnahmen sind ´That Gun´ und ´Change The Subjects´ beide irgendwo zwischen Indie und Noise verwurzelt. Die Gitarren ist immer schön schrabbelig, klingen nach einer harmonischen Mischung aus Noise und Grunge. Insgesamt bietet "Reebosound" zwar nicht viel neues, wirkt aber nie nach einer Kopie der Vorbilder. Die Länge des Albums liegt mit knapp 31 Minuten im unteren Durschnitt, trotzdem bleibt noch Zeit für kurze Soundkulissen wie das spacige ´Glowing´ oder das verspielte ´I Know What To Do When I Don't Know What To Do´, ein kurzes Verse-Chorus-Verse-Stück mit lediglich einem unverstärkten Bass als Begleitung, das in weniger als einer Minute vorbei ist. Absoluter Hörtipp ist der Song ´Number´, der in typischer Smashing Pumpkins-Manier die ruhigen Stellen mit einer herrlich verzerrten Gitarre in den lauten Zwischenteilen verbindet. Perfekte Musik zum Entspannen und gelegentlichem Kopfnicken, mit angenehmem Gute-Laune-Faktor.

(OBO) 12 Punkte

legacy

 

LOFI LAB

Ziemlich exakt ein halbes Jahr nach seiner ersten Veröffentlichung, "Demos", legt Missu nun einen beachtlichen Nachfolger vor und stellt damit klar, warum sein Debüt "Demos" heißt. Das aktuelle Werk ist unbetitelt und wurde im "Institut für Wohlklangforschung", einem Hannoveraner Tonstudio, aufgenommen. Der all zu dreckige LoFi-Sound des Vorgängers ist damit einer kontrollierten und guten Rock-Produktion gewichen, auf der Missu einmal mehr Variationsreichtum und Sinn für schicke Melodien beweist. Reebosound tänzelt auf der großen Wiese des Rock'n'Roll umher, macht halt wo es ihm paßt und produziert den nächsten Song. Zwölf Stück sind es am Ende geworden, darunter auch "Change The Subject" in überarbeiteter Form.
Los geht es aber mit dem obligatorischen Breitspur-Rocker: "Don't Panic" gibt zwei Minuten lang Vollgas, bevor "Down" eine Prise 70s-Rockfeeling versprüht, was bei Reebosound aber fast schon Programm ist. Da liegt es nicht fern, daß mitunter auch Assoziationen zum erdigen Weezer-Sound geweckt werden ("Deleted Scenes"). Sehr schön ist ebenfalls das balladeske "Starship", wo Missu den ultimativen Aussteiger-Traum aufgreift, alles hinter sich zu lassen.
Mit stampfendem Beat kommt "Me, The Saint" daher und erinnert an einen gutgelaunten Lindsay-Buckingham-Song, bevor man sich an einer aufpolierten Version von "Change The Subject" erfreuen kann, dem die Rundumerneuerung wirklich gut steht - obwohl auch das Demo seinen Reiz hat. Nach "Number" endet das Album mit dem angefolkten "Poor Old Sun": Verhaltener Gesang, sich einschmeichelnde Akustik-Gitarren und das richtige Maß an Melancholie, mit dem der geneigte Hörer nach rund 30 Minuten in die Nacht oder sonst wohin entlassen wird, bzw. bevor er wieder auf Play drückt, um eine weitere halbe Stunde Reebosound zu konsumieren.
Schon sein Demoalbum ließ aufhorchen, aber erst mit der aktuellen Scheibe konnte Missu sein Potential voll ausschöpfen und hat eine äußerst runde Sache abgeliefert, deren Popanteil ein nicht zu unterschätzender Faktor ist. Der nämlich mischt sich immer klammheimlich in die Kompositionen ein und führt die Songs ohne Umwege in den Kopf, wo sie anschließend nur schwer zu vertreiben sind. - Aber wer will das schon? Denn für Reebosound braucht man kein Rezept: Das gesamte Album steht unter www.reebosound.de zum kostenlosen Download bereit. Wer Hardware bevorzugt, kann das Teil übrigens auch im LoFi-Shop bestellen. Worauf wartet ihr eigentlich noch?

bf

www.lofi-lab.de

 

LOWCUT

# 37

Again a story of a cd that landed in my hands through personal connections. This spring I was in Hannover mixing the coming debut album of Cherry Overdrive at the fabulous studio Institut Für Wohlklangforschung. While mixing night and day I kept running into this very hard working guy that looked exactly like Danish artist Tim Christensen. This shy guy called himself Missu and was doing a solo project featuring 12 songs. He was working all alone concentrated in the second studio at IFW. And here it is: The debut album of multi-instumentalist Missu – alias Sven Missullis alias Reebosound! And no shit: I’m really impressed! Mr. Reebosound manages to make things groove even though it’s all dub upon dup on himself playing. That’s someting. And being a guitarist he plays fucking cool drums indeed. That’s another thing. Missu furthermore has a pleasant voice to accompany the music and he presents some quite personal lyrics containing the full range between the smallest detail (traveling with a towel) and the great wide open space. One of the best song is Don’t Panic which is really dynamic, well played and well composed. Amazing! Of course the sheer production of this album is beautifully crafted by the hands and help of legendary Willi Dammeier. Bonus info: The cover pic is shot in Blåvands Hug, Denmark, on a holiday!

(4/5) Foxy

www.lowcut.dk

 

MAGASCENE

10/06

Ja, das gibt es: Das komplette Album der "Band" Reebosound könnt ihr euch im Netz runterladen, inklusive Cover, Booklett. Hinter Reebosound steckt Sven Missullis, einigen vielleicht von der Band Payola bekannt. Er hat alle Instrumente selbst eingespielt und alle Songs selber gesungen. Lockerer, unkompizierter Rock der traditionellen Art, Singer-Songwriter, entspannt anzuhören und zu geniessen. Willi Dammeier hat aufgenommen und gemischt.

magascene

 

METAL.DE

Autofahrmusik! Irgendwie kam mir das als erster Gedanke, als ich in “Reebosound“ hineinlauschte.
Die Musik von Sven Missullis, dem Einzelkämpfer hinter REEBOSOUND hat einfach einen sehr ruhigen und entspannten Charakter, der so richtig zum cruisen auf der Autobahn einlädt.

Doch was für Mucke macht der Gute denn? Grob gesagt siedelt sich dieses Debütalbum im Bereich Rock/Alternative an, wobei, wie in “Don`t Panic“, auch vereinzelte Stonereinflüsse zu finden sind, die mir ganz gut zusagen. Stücke wie “Old Friends From Planet Nine“ offenbaren hingegen eine gewisse Countryaffinität, zumindest musste ich dabei nicht nur einmal an “Ring of Fire“ denken. Ansonsten sind die Songs musikalisch recht spärlich bestückt, die Basis wird von simplem Drumming und ebensolchen Riffs geschaffen, wobei das Hauptaugenmerk auf dem Gesang liegt, welcher zu großen Teilen auch durchaus als ordentlich zu bezeichnen ist.

Ein Album für die ganze Familie also? Könnte man sagen und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Das selbstbetitelte Werk bietet keine Reibepunkte, man hört es, aber es fehlt das spannende Moment, welches mich mitreisst. Bedenkt man, was Reebo bedeutet (Someone who is totally lame) wohl auch keine wirkliche Überraschung. So wirkt alles irgendwie wie Musik, mit denen man mit seinen Freunden auf dem evangelischen Kirchentag mal so richtig einen drauf macht. Ebenso muss ich den Frauengesang rügen( obwohl auf der CD steht, dass Sven alle Vocals gemacht hat, klingt dennoch wie eine Frau,hehe). Dieser wirkt extrem dünn und zerstört in seiner piepsigen Art einen großen Teil der Stimmung.

Dieses Debüt ist also weit davon entfernt schlecht zu sein, allerdings hat man eben auch kein Meisterwerk der Innovation oder Rockgeschichte geschrieben. Gehobenes Mittelmaß, das trifft es wohl ganz gut und Steigerungen nach oben sind ja nicht ausgeschlossen.

Philip 6/10

metal.de

 

MP3.DE

Beachtlich, was ein Musiker alleine stemmen kann. Sven Missulis aka Reebosound hat für sein gleichnamiges Album "Reebosound" alle Vocals und Instrumente selbst eingespielt sowie alle zwölf Songs selbst produziert. Herausgekommen ist eine lässige und abwechslungsgreiche Scheibe Indie-Pop, welche die Qualitäten des Newcomers als Songwriter offenbart. Die Profiliga ist zwar noch weit entfernt, das Album aber dennoch hörenswert. Reebosounds komplettes Werk gibt es auf Svens Homepage und bei mp3.de zum freien Download.

mp3.de

 

MUSIK AN SICH

# 65

Indie-Aliens unterm Lagerfeuer-Sternenhimmel


Sven Missullis legt nach seiner Vergangenheit als Musiker "Missu" nun unter dem Namen Reebosound ein neues rockiges Album vor, das zugleich den Namen des Künstlers trägt.

Die insgesamt 12 Songs bieten eine 30-minütige Vielfalt, die sich hören lassen kann. Wohlklingende, indieartig anmutende Songs und passable Texte sorgen für ein angenehmes Hörgefühl. Leider haben sich aber auch drei Ausrutscher eingeschlichen, die irgendwie nicht ganz zu den restlichen Songs passen wollen. Da wäre zum Einen das instrumentale Stück "Glowing". Augenblicklich hat der Hörer bei diesen Klängen ein nächtlich landendes Raumschiff vor Augen und fühlt sich wie auf einem falschen Album. Die große melodiöse und inhaltliche Gähnnummer "I Know What To Do When I Don´t Know What To Do" ist die Ausnahme Nummer zwei.

Aus dem Rahmen fällt auch das Country-Stück "Me, the Saint", wenngleich es das rockverliebte Ohr nicht ganz so schwer belastet.

Der durchaus positive Eindruck kann von den drei Ausrutschern nicht getrübt werden. Die sonst durchweg eingängigen Melodien der flotten Songs sind definitiv tanzflächentauglich und lassen den einen oder anderen Fuß erfreut im Rhythmus mitwippen.

Die charismatische Stimme von Sven Missullis erinnert phasenweise an Kurt Cobains Singorgan. Störend kommt manchmal die hohe, beinahe kreischige Backgroundstimme daher. In Refrain und Bridge versucht sie die Stücke zu beleben und hebt erfolgreich die bedeutenden Passagen der Tracks hervor. Doch grätscht ihre Unterstützung eher ungeschickt in die ruhige Ausstrahlung der Leadstimme.

Den Balladen "Starship" und "Poor Old Sun" blieb dies erspart, so dass sich die entstehende Lagerfeuerstimmung bis zum Ende entfalten kann. "The universe is wide open" stellt Reebosound in Ersterem fest und prägt dabei noch mehr die Assoziation an den offenen Sternenhimmel bei gemütlichem Beisammensein an einer flackernden Lichtquelle.

Im Grunde ist für alle etwas dabei - für den tanzwütigen, den romantischen und auch den experimentellen Typ.

(14/20) Jana Hauschild

Musik an sich



OX - FANZINE

# 68

Hinter REEBOSOUND verbirgt sich Sven Missullis, der sonst die eine Hälfte der Urheber der PSYCHEDELIC AVENGERS ausmacht. Nun könnte man annehmen dass hier ebenfalls Psychedelic zelebriert wird, aber mitnichten. Hier wird eine erstklassige Powerpopnummer nach der anderen ins Rennen geschickt, die mal kräftig rocken bei „Don’t Panic“ oder „That Gun“, an anderer Stelle darf man sich entspannt zurücklegen, „Starship“ und dem wunderschönen „Poor Old Sun“. Um das Bild perfekt zu machen wird bei „Me The Saint“ auch noch mit leichten Countryanleihen geglänzt. Hinzu kommt, dass Songs wie „Deleted Scenes“ durchaus auch auf dem Frank Black Klassiker „Teenager Of The Year“ zu finden gewesen sein könnten, oder hat der kleine dicke Frank hier tatsächlich selbst mitgewirkt? Nein, und auch sonst niemand, denn schlußendlich gilt es zu erwähnen, dass Missullis alle Instrumente selbst eingespielt hat. Eigentlich müsste ich an dieser Stelle den ultimativen Kaufbefehl aussprechen, aber es geht noch viel einfacher und vor allem sympathischer. Netterweise kann man sich nämlich auf reebosound.de das gesamte Album kostenlos runterladen, nebst dem Coverartwork. (30:32)

(9/10) Claus Wittwer

OX - Fanzine

 

OX - FANZINE

# 69

Hinter REEBOSOUND steht ein einziger Mann: Sven Missullis. Er hat alle Instrumente von "Reebosound" selbst eingespielt. So viel Drive auf einem Rockalbum aus dem Demo-Sektor bekommen selbst viele Bands nicht hin. REEBOSOUND ist souverän gespielter Pop´n´Roll mit einfachen Riffs, vielen guten Ideen und flotten Melodien. Die Gitarre klingt angenehm warm und crunchy, der Bass groovt gleichmässig und pumpt die Bassdrum auf. Sven hat Spass an seiner Kopfstimme und ausgefallenen zweiten Stimmen. Gut produziert ist das abwechlungsreiche Dutzend Songs obendrein. Hier war ein Musiker am Werk.

(8 /10) Arne Koepke

OX - Fanzine

 

PATHRADIO

Tight, punchy indie deliciousness. Judging by the profile, this seems to be a one-man-project, but if this is the case, then Sven has done a lovely job of making it sound like a live band affair. I did detect some female vocals, so perhaps he just has guests in to realise his fantastic tunes. The bouncy, urgent and instant. If I were at one of those record stores where you can listen to previews at the headphone kiosk, then I'd be walking out of that shop with a copy of Reebosound's CD firmly tucked under my arm. Great stuff!

Pathradio

 

PERSONA NON GRATA

# 70

Eine ganze CD für lau? Legaler Download ohne Schuldgefühle? Wo gibts denn sowas? Reebosound nennt sich der junge Hannoveraner Sven Missulis, sonst gemeinsam mit Timo Lommatzsch als Psychedelic Avengers unterwegs. Nach seinem Debüt “Demos” liegt nun mit dem selbstbetitelten Neuwerk ein erstes vollwertiges Studioalbum vor. Im Institut für Wohlklangforschung von ihm und Willi Dammeier produziert, folgt dem rohen Sound des Vorgängers eine gut gemischte, runde Rockplatte mit reichlich Popappeal für den verdienten Erfolg. Mehr als 1000 Interessierte zogen sich die Songs schon von seiner Website. Das kann man schon einen beachtlichen Erfolg nennen. Nun liegt das Werk auch uns vor und weiß zu gefallen. Das Schöne: die Songs gibt es weiterhin auf reebosound.de zum Download, alternativ auch zum Freundschaftspreis von 5 Euro plus Porto frei Haus. Ein schöner Beweis dafür, dass Erfolg nicht immer an Verkaufszahlen gemessen werden sollte.

written by lars

Persona Non Grata

 

PLASTIC BOMB


Ich find´s ja echt gut, wenn Menschen Musik machen. Sie machen nur oft den Fehler damit an die Öffentlichkeit zu treten. REEBOSOUND klingen nach DINOSAUR JR. oder PIXIES, wie sie selbst behaupten. Für mich ist das gewollt gelangweilt klingender, nölender Indie-Studentenrock an der Grenze zum Überflüssigen. 12 Songs, die das Einschlafen enorm erleichtern.

Micha

Plasic Bomb

 

POWERMETAL

Als THE PSYCHEDELIC AVENGERS-Mitstreiter Sven Missulis Lust auf etwas eigenes hatte, rief er 2005 sein Soloprojekt REEBOSOUND ins Leben. Im selben Jahr nahm er das Album "Demos" auf, das reißenden Absatz fand und heute restlos ausverkauft ist. Nachschub kam allerdings bereits im nächsten Jahr, denn 2006 erblickte "Reebosound" das Licht der Welt, das kostenlos im Internet als Download zur Verfügung gestellt wurde. Nun erscheint das selbstbetitelte Album in etwas abgewandelter Form noch einmal auf CD und Vinyl.

Die Abwandlung besteht darin, dass das folkig-angehauchte Stück 'Me, The Saint' nicht mehr mit von der Partie ist, man findet statt dessen 'Hello', eine Coverversion von DAANTJE AND THE GOLDEN HANDWERK. Musikalisch ist REEBOSOUND grob gesehen eine Schnittmemge aus Alternative, Indie, Rock und Pop. Aber hier und da findet man noch einige andere - teils überraschende - Einflüsse: so ist 'Old Friends From Planet Nine' countrymäßig angehaucht, und der aufmerksame Hörer entdeckt in dem Opener 'Don't Panic' sogar Stoner-Einflüsse. Doch egal, wo REEBOSOUND sich bedient, die Lieder sind allesamt ruhig gehalten und laden zum Abschalten ein. Schön, hat leider aber auch zur Folge, dass die Lieder einfach so vorbeiwabern und schnell in Vergessenheit geraten. Es fehlt ein wenig Rauheit, etwas, von den Hörer aufhorchen lässt. Immerhin 'Change The Subject' enthält zumindest Ansätze und könnte den Weg in die ein oder andere Indie-Disco finden.

Ansonsten macht "Reebosound" dem Namen alle Ehre, denn Reebo ist die Bezeichnung für eine total langweilige Person. Zweifellos ist die Platte nicht grottenschlecht, aber sie ist auch nicht so gut, dass man sie zu viel gebrauchen könnte. Wem der Sound trotzdem irgendwie ans Herz wächst, der wird sich freuen zu hören, dass es nun auch ein Live-Album von REEBOSOUND gibt - auch dies wird wieder als kostenloser Download veröffentlicht, komplett mit Artwork und allem drum und dran.

Ricarda Schwoebel

Powermetal

 

PRINZ

11/06

Deftig rumpelt das Schlagzeug, knarzend tremoliert der Bass, überfallartig ratscht die Gitarre hinein, der Sänger knödelt Gewichtiges aus seinem Leben: So klingt meine Band, die anscheinend viele Jahre im Übungsraum an einem Sound gearbeitet hat, der nicht perfekt sein darf. Von wegen: Reebosound ist keine Band, sondern die One-Man-Show von Sven Missullis. Sein skurriler Power-Punk-Pop mit Singer/Songwriterambitionen klingt gekonnt nicht gekonnt.

prinz

 

ROTE RAUPE

Die Ausnahme bestätigt die Regel und auch wieder nicht. Fakt ist, dass Omaha Records ein Label für Singer Songwritertum ist und darauf achtet nur hochwertige Lieder zu veröffentlichen. Nachdem die Lieder von "Reebosound" alles andere als schlecht sind liegt es wohl am Sound, der den Unterschied macht. Dieser ist jedoch so gewaltig, das man sich schon fragt, warum er sich auf diesem Label tümmelt. Denn hier spricht die Garage, das Flanellhemd weht im Wind und der Noise bekennt sich zum Beat.

Irre Kombination, die dem Rock wieder ein düsteres Image gibt und die schwere der Verzerrer wieder zu betonen vermag. Und wandelt sich das Bild. Die akustische Gitarre wird doch noch ausgepackt und "Sven Missulis" aka "Reebosound" befriedigt seine ruhige Seite. Am Ende entsteht ein Album, welches trotz des rockigen Anfangs eine Zerbrechlichkeit an den Tag legt, die gerade den Reiz dieses Albums ausmacht. Tolle 1-Mann-Band.

tore

www.roteraupe.de

 

SCHÄDELSPALTER

11/06

Mit den besten Grüßen aus dem Untergrund und dem weltweiten Netz: Sven Missullis von The Psychedelic Avengers hat sein komplettes Soloalbum "Reebosound" im Internet zur freien Verfügung gestellt und vermeldet schon rund eintausend Downloads. Die respektable Nachfrage ist gut begründet, denn die zwölf Songs haben Herz, Hand und Fuss. Aufgenommen im Institut für Wohlklangforschung, schlagen sie alternativ rockende Gangarten ein, die immer irgendwie traumtänzerisch, aber alles andere als kraftlos sind.

schädelspalter

 

SCHALLGRENZEN

Ein weitere MySpace-Bekanntschaft ist das Einmannprojekt REEBOSOUND alias Sven Missullis. Er hat mich freundlicherweise auf sein neues Album aufmerksam gemacht. Auf seiner Homepage kann man das komplette neue Album inklusive Coverart herunterladen. Das sollte man auch tun, wenn man auf Indie-Rock mit großer Bandbreite steht.
Das Album mit dem schlichten Titel "Reebosound" wurde im hannoverschen Institut für Wohlklangforschung produziert. Wobei Herr Missullis im Crossover-Stil vor keinem Genre halt macht. Siebziger-Jahre Rock ("Down") wird genauso eingestreut, wie Balladeskes ("Starship") oder Folkrock ("Poor Old Sun").
Auf jedenfall ist es verblüffend, wie zügig die Werbeplattform Musikblog funktioniert. Per Google habe ich REEBOSOUND auf Anhieb in einen knappen Dutzend Blogs als Tipp gefunden. Dem Künstler ist es zu gönnen.

www.schallgrenzen.de

 

SELLFISH

Während inzwischen fast jede zweite belanglose Band ihre Songs für 99 Cent in einem Downloadshop anbietet, hat Sven Missullis – der auch hinter den The Psychedelic Avengers steckt – einfach mal ein komplettes Album seiner Ein-Mann-Band Reebosound ins Netz gestellt. Völlig kostenlos und inklusive Artwork gab es das runterzuladen und dieses Angebot wurde seit Juli diesen Jahres auch begeistert angenommen.
Sollte es öfter geben, wobei auch klar ist, dass das nicht jede Band anbieten kann. Im Zuge dessen, dass heute aber jede B-Seite, jede Live-Aufnahme und jeder lauwarme Filmmitschnitt in Form von teuren Compilations oder DVDs verwurstet wird, ist das hier schon mehr als erfrischend. Vor allem, weil es dann auch noch so gut klingt. LoFi-Charakter trifft auf Stonerrock und Indie-Mentalität. Ein Album von Missullis für Missullis, könnte man meinen, aber darauf wollte sich der gute Mann dann wohl doch nicht beschränken und hat es dem Publikum zugänglich gemacht. Gut so, denn jetzt können sich alle mit Internetfähigem PC an dieser kleinen Perle erfreuen. Wer auf beschwingten und kraftvollen Rock steht, der ohne Klischee auskommt, ist hier genau richtig. „Down“, „That Gun“, „Change The Subject“ oder „Deleted Scenes” sind solche Beispiel, die ins Ohr gehen, bevor man länger darüber nachdenken kann warum. Die Akustische hat Missullis auch mit ins Studio genommen und das ist gut so. Näher – außer auf Konzerten – können sich Künstler und Publikum wohl selten kommen. Jeder Download ist bereits Feedback und davon wird es wohl in der Folgezeit nicht zu knapp gegeben haben. Ein Label hat es hierfür nicht gebraucht, vielleicht kommt das ja dann mit dem nächsten Album. Bis dahin kann man sich weiterhin an dieser hübschen kleinen Ansammlung von Songs erfreuen, die es immer noch bequem auf der Bandseite herunterzuladen gibt.

Sebastian Glosser (7/10)

sellfish

 

SIXEYES

REEBOSOUND is Sven Missullis, and Sven, or Missu, likes to thrash at his guitar, but that isn't enough to disguise the traces of power pop showing through. The catchy melodies and more-pop-than-rock vocals stand out amongst the fuzzy guitar and at times, overdriven beat. Missu wrote all songs and plays all instruments and this adds up to some sweet songs from Germany.

sixeyes.com

 

STADTKIND

10/06

Reebosound ist das Soloprojekt von Sven Missullis, der sonst zusammen mit Timo Lommatzsch die Psychedelic Avengers auf musikalische Erkundungsreisen durch ferne Galaxien schickt. Im Institut für Wohlklangforschung hat Missu jetzt ein komplettes Album mit 12 Tracks in 30 Minuten Spielzeit eingespielt. Die meisten Songs sind eigens hierfür komponierte Stücke, wenige ältere Songs kommen zu der abwechslungsreichen Werkschau hinzu. Missu, der früher Schlagzeug bei Payola spielte und außerdem die Gitarre bei Zoonamii würgt, hat hier sein erstaunliches musikalisches Talent ausgebreitet. Die ganze Palette aus schnellem Uptempo-Gitarrenbeat bis hin zu getragenen, melancholischen Indie-Songs mit Abstechern in Psychedelic und Alternative Country wird abgedeckt, ohne daß die Stringenz des „Reebosounds“ zerfasert. Die komplett alleine eingespielten Songs bestechen durch tolle Melodien, viele Ideen und sind durchaus tanzbar. Das gesamte Album kann - und soll - auf oben genannter Homepage herunter geladen werden.
JP

Stadtkind

 

SOUTHSPACE

Entspannter, groovig-smart-sinisterer Powerpop-Rock, der in der richtigen Stimmung tatsächlich recht geschmeidig rüberkommen kann.

Musik um vom Gaspedal zu kommen, ideal für verkaterte Sonntagnachmittage, wenn das Konterbier endlich die erwünschte Wirkung entfaltet hat, und man sich unrasiert in Boxershorts und speckigem Unterhemd im Wohnzimmer auf die Suche nach der Reserve-Packung Zigaretten begibt.

Das sind die Momente in denen man Pixies oder Tom Waits hört – oder neuerdings auch mal Reebosound.

Und das Ganze zum Nulltarif: Die komplette CD inklusive Artwork steht zum kostenlosen Download auf der Homepage dieser One-Man-Band!

7/10

southspace

 

TERRORVERLAG

Da schaut mir aber jemand äußerst mürrisch vom Cover entgegen. Sven Missulis (Ex-PAYOLA) musste nach seinem Austritt erstmal kleinere Brötchen backen und seine Alben, Demos und eben REEBOSOUND als kostenlosen Interndownload anbieten. Doch ein Nachteil ist das in Zeiten der ARCTIC MONKEYS, die erst durch das Internet zu Aufmerksamkeit gelangten und zum größten Hype seit langem mutierten, bestimmt nicht. Zumindest konnte das Album genug Leute begeistern, so dass RS nun auch im gut sortierten Handel erhältlich ist.

Das Projekt von Selfmade Mann Sven Missulis, der für die Studioaufnahmen alle Instrumente und Gesänge selber eingespielt hat, orientiert sich unüberhörbar am schrammelig sympathischen Rocksound von DINOSAUR JR. Zu hübsch bratzigen Rockgitarren nölt Missulis doch recht angenehm und in bester Mascis Manier, zeitweise höre man auch ein bisschen die alten SMASHING PUMPKINS raus. Wenn man es nicht besser wüsste, man könnte meinen, eine alte Perle aus alten Indietagen in der Hand zu haben, wo die PIXIES, DINOSAUR JR. und SONIC YOUTH die Vorhut zum bald auftauchenden, alles überschwemmenden Grungesound bildeten. Für Nostalgiker und Fans von netten und doch absolut überzeugenden Indie-Arrangements gibt es auf jeden Fall viel zu holen und lieb haben. Ich kann jedenfalls eine uneingeschränkte Kaufempfehlung abgegeben und man muss sich immer vor Augen halten, dass sogar die SPORTFREUNDE STILLER und die neue deutsche Schlager-Bagage um SILBERMOND im Indie-Regal anzutreffen sind.

REEBOSOUND orientieren sich glücklicherweise an wirklich goldenen Zeiten und sind damit in der tristen deutschen Rockgegenwart ein schönes Juwel. Dann doch lieber ein zeitloser schöner Song wie „Change the Subjekt“ als ein unsäglicher Haudraufklopper zu einem schon bald vergessenen Sportereignis. Noch einmal noch mal jung sein und im Schlamm mit Freunden Gitarre spielen, hier ist eurer Soundtrack.

Rinko Heidrich

Terrorverlag


THE DEVIL HAS THE BEST TUNA

Sven Missullis is "Reebosound"a talented German artist who effortlessly mixes Indie Pop ("Deleted Scenes"), Acoustic Balladeering ("Old Friend From Planet Nine") and Electro Drone ("Glowing"). Sven clearly believe that less is more with most of the tracks clocking in at less than 3 minutes with two less than one minute long. To cap it all Sven is clearly the generous type because you can download a whole album of songs, including artwork and lyrics, from his website at http://www.reebosound.de . The album is worth listening to for "I Know What To Do When I Don't Know What To Do" which is a likely contender for my top 20 of the year so far.

www.besttuna.blogspot.com/

 

TRUST

# 121

Sven Missullis alias Missu kennen einige vielleicht von dem durchgeschossenen Perry-Rhodan-Projekt Psychedelic Aevngers. Hier ist er federführend aktiv, frönt eher schwungvollem Power-Pop mit gelegentlicher Ballade, der sich übrigens komplett gratis online antesten lässt, was ja wirklich mal ein nettes Angebot ist.

stone

Trust


REEBOSOUND - demos

"... Acht äußerst starke Songs haben sich versammelt, um den Leuten zu zeigen, was Musik machen heißt..." hookah magazine

"...ist mit der Nebenwirkung zu rechnen, daß der eine oder andere Song sich noch auf unbestimmte Zeit im Kopf einnistet und den ahnungslosen Hörer zum wiederholten Gebrauch des Tonträgers zwingt..." lofi lab


full reviews below

HOOKAH MAGAZINE - german
LOFI LAB - german



HOOKAH MAGAZINE

Endlich, endlich wieder Omaha-Nachschub. Und ja, ich habe die CD von dem Mann, der wahrhaftig das allercoolste Künstlerfoto auf der ganzen Omaha-Seite hat. Na, ihr Insider, schon erraten? Richtig, es ist Reebosound. Genauer gesagt Reebosound und seine CD mit dem wunderbar netten Titel "Demos". Acht äußerst starke Songs haben sich versammelt, um den Leuten zu zeigen, was Musik machen heißt.
Den Anfang auf der Platte macht der Song "Give up and die". Bei dem Lied kommt mir komischerweise ein Cowboy mit passendem Hut in den Sinn. Vielleicht liegt es an der Stimme des Probanden, die am Anfang so sexy rau ist, richtig männlich, na Cowboy eben.
Ein weiterer Pluspunkt: Auf das erste gute Lied folgt sogleich ein zweites gutes Lied. "Pay" nennt sich das Stück und ist äußerst tanzbar. Sehr interessant ist, dass man schon hier den vielen Facetten des Sven Missulis auf die Schliche kommen könnte. Eine wirklich mehr als reizende Indie-Pop-Rock Stimme hat sich gefunden, sehr angenehm und immer schön rockig, einfach so, wie ich es mir vorstelle.
Auch zwei vollkommen instrumentale Liedchen haben sich auf die CD geschlichen. Ich denke mir mal, dass der Sinn von "Eyes" darin besteht, einfach mal drauf los zu schrammeln mit der Gitarre, denn in dem Song geht es mächtig ab. Noch ordentlich viel Schlagzeug dazu und jeder im Raum sollte sich zur Bewegung aufgefordert fühlen. "Liquids" hingegen ist wunderbar ruhig, gar nicht auffordernd, sondern eher wie ein Zwischenspiel wirkend. Mit ein paar Elektrofrikeleien versehen, hat es einen chilligen Effekt und sticht somit aus der Masse der anderen Songs heraus.
Nun zu meinem absoluten Favoriten der Scheibe, ja, jetzt oute ich mich. Also Vorsicht: "Most wanted mole". Ich weiß immer noch nicht, ob es sich bei mole nun um den Maulwurf oder den Leberfleck handelt, doch das ist mir an sich egal, denn dieses Lied hat es mir angetan, selbst wenn da manche Töne nicht so wirklich zu stimmen scheinen. Eigentlich ein eher langsameres Stück, das aber doch den nötigen Pep hat, um einen nicht total mit Gefühlen zu erschlagen. Erzielt wurde dieser Effekt wohl durch den Refrain und das berühmt-berüchtigte Zwischenspiel. Außerdem lassen Sätze wie"I am the special one, just for you my dear" vermuten, dass es sich um eine Ballade mit Herz handelt, da springt mein Mädchenherz natürlich sofort drauf an.
Alle Songs auf "Demos" haben ihre Besonderheiten und verlangen gerade deswegen, aufmerksam angehört zu werden. Ob nun der extrem gut ausgeklügelte Song "Change the subject" oder das einfach mal nur cool klingende "Me on the meadow", jedes Lied hat eine andere Struktur und bezeugt das Talent des Künstlers. Auch wenn manche Texte zur Verwirrung beitragen und ich mir sicher bin, dass man das ein oder andere noch Verbessern kann, so trägt Reebosound wirklich eine beachtliche Leistung zur Schau. Kurz gesagt: Das Ganze schreit geradezu nach Nachschlag und ich will ihn dann als erste haben.

Anne-Sophie Kretschmer

www.hookah-magazine.net

 

LOFI LAB

Schlicht mit "Demos" betitelt, liegt jetzt zudem die erste CD von Reebosound vor. Acht knackige Indiesongs, die meist nicht über die drei Minuten hinauskommen, es aber auch nicht nötig haben.
Auffällig ist die Vielseitigkeit der Stücke. "Give Up And Die" eröffnet schräg und puristisch, als wollte es nochmal an den Titel erinnern. Poppig bis groovy geht es bei "Pay" zu, das mit tanzbarem Rhythmus und coolen Gitarren besticht. Hitverdächtig ist auch "Ghosts", das als sonnige FolkPop-Nummer daherkommt und sogar ein wenig an die Go-Betweens in ihrer "16 Lovers Lane"-Phase erinnert, bevor es mit stampfendem Beat und fetten Rockgitarren weitergeht (das Instrumental "Eyes"). Missus Stärke ist grooviger Indiepop mit Melodien, die einen einfach anspringen, wie auch "Me On The Meadow" und das finale "Most Wanted Mole" unter Beweis stellen.
Letzteres kommt sogar mit Countryeinflüssen und erweitert das Spektrum der Platte noch einmal, dann sind die knapp 20 Minuten der Platte leider schon rum. Allerdings ist mit der Nebenwirkung zu rechnen, daß der eine oder andere Song sich noch auf unbestimmte Zeit im Kopf einnistet und den ahnungslosen Hörer zum wiederholten Gebrauch des Tonträgers zwingt. Das läßt sich aber arrangieren, denn die "Demos" gibt es jetzt im LoFi-Shop zu bestellen. Zudem stehen im MP3-Bereich die Songs "Ghosts" und "Me On The Meadow" zum Download bereit.

bf

www.lofi-lab.de